Klimavorzeigeprojekt auf der Kippe

Ecuadors Staatschef will offenbar nun doch im Yasuní-Nationalpark nach Öl bohren lassen

Von Gerhard Dilger, Porto Alegre

Ecuador wollte sein Öl in der Erde lassen und den Regenwald erhalten – gegen eine hohe Entschädigung. Doch der Staatschef hat es sich offenbar anders überlegt und opfert dafür seinen Außenminister.

In Ecuador ist ein heftiger Streit um die Ölförderung im Amazonasgebiet ausgebrochen. Präsident Rafael Correa will nun offenbar doch im östlichen Teil des artenreichen Yasuní-Nationalparks bohren lassen. Ecuadors Vorzeigeprojekt gegen den Klimawandel steht damit auf der Kippe.

Im Juni 2007 hatte der Staatschef vorgeschlagen, auf die Förderung von 850 Millionen Barrel (à 159 Liter) Erdöl an der Grenze zu Peru zu verzichten – wenn die Weltgemeinschaft im Gegenzug die Hälfte der erwarteten Einnahmen aufbringt. Seither ist das Dschungel-statt-Öl-Projekt auf viel Sympathie gestoßen. Deutschland, Spanien, Belgien, Frankreich und Schweden hätten für das nächste Jahrzehnt 49 Prozent der Zielsumme von 3,5 Milliarden Dollar in Aussicht geste...

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