Helfer des Apartheidregimes?

Schadenersatzklage von Opfern u. a. gegen Daimler und Rheinmetall

Fast zwei Jahrzehnte ist das Apartheidregime in Südafrika Vergangenheit. Über die engen Kontakte, die Wirtschaftsunternehmen zahlreicher Länder mit dem von der UNO geächteten Regime unterhielten, wird bis heute gern geschwiegen. Doch mehrere Konzerne könnten noch von der Geschichte eingeholt werden.

Kürzlich hat in New York ein Verfahren gegen die deutschen Unternehmen Daimler und Rheinmetall sowie die US-Firmen General Motors, Ford und IBM begonnen. Opfer des Apartheidregimes werfen den Konzernen vor, durch die wirtschaftliche Zusammenarbeit dazu beigetragen zu haben, dass sich das international geächtete Regime an der Macht halten konnte. Dadurch seien sie an den Verbrechen gegen die Bevölkerung mitschuldig, argumentieren die Rechtsanwälte, die eine Sammelklage von mehreren tausend Apartheidgegnern eingereicht haben. Sollten sie Erfolg haben, müssen die Firmen mit Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe rechnen. Auch der Imageverlust wäre enorm: So wird Daimler vorgeworfen, dem Apartheidregime Hubschrauber und Flugzeuge geliefert zu haben, die auch bei der Bekämpfung von Protesten der Bevölkerung zum Einsatz gekommen sind.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: