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Hoteliers bedachten auch die CSU

SPD-Chef: Teile der Bundesregierung offenbar käuflich / FDP weist Vorwürfe zurück

Neben der FDP hat auch die CSU hohe Spenden aus dem Umfeld der Hotelunternehmer-Familie Finck kassiert. Die Opposition zeigt sich empört.

Berlin/München (dpa/AFP/ND). Bei den Christsozialen gingen nach Angaben der Bundestagsverwaltung im September 2008 zwei Großspenden von zusammen 820 000 Euro ein. Das Geld kam von zwei Münchner Firmen: der Clair Immobilien Deutschland und der Mercator Verwaltung. Beide Unternehmen zählen nach Recherchen der »Süddeutschen Zeitung« zum Finck-Imperium, das wiederum Miteigentümer der Gastronomie- und Hotelkette Mövenpick ist.

SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte am Montag nach einer Vorstandsklausur: »Teile der Bundesregierung sind offenbar käuflich.« Es sei »offensichtlich so, dass wichtige Spender bei der FDP und bei der CSU Einfluss genommen haben«. Die Koalition habe Steuergeschenke an Hoteliers verteilt, ...


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