Osteuropa im Griff des Kapitals

  • Von Christa Luft
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Mit verheerenden Krisenfolgen haben auch osteuropäische Staaten zu tun.«

86 Milliarden Euro Nettoneuverschuldung des Bundes in diesem Jahr – das ist in der bundesdeutschen Geschichte Rekord. Jeder vierte Euro wird auf Pump ausgegeben! Die bisherige Spitze – 1996 mit 40 Milliarden – wurde von den Regierenden der »Beseitigung von Hinterlassenschaften der sozialistischen DDR« zugerechnet. Für die neue Höchstmarke können selbst Populisten dies nicht mehr heranziehen. Hier handelt es sich um einen Tribut an den hemmungslosen, Krisen gebärenden Kapitalismus. Die bedrohlichen Langzeitwirkungen für breite Bevölkerungsschichten und für die Demokratie werden noch unter dem Tisch gehalten.

Mit verheerenden Krisenfolgen haben auch osteuropäische Staaten zu tun, darunter jene, die vor einigen Jahren Mitglied der Europäischen Union wurden. Sie verbanden damit die Hoffnung, nunmehr im »sicheren Hafen« zu sein. Jetzt erweist sich, wie sehr sie zum Feld für Expansionsgelüste und Exportinteressen alter EU-L...

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