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Sawicki weist Vorwürfe strikt zurück

Berlin (AFP/ND). Der wegen angeblicher Abrechnungsfehler in die Kritik geratene Leiter des Arzneimittel-Prüfinstituts IQWiG, Peter Sawicki, hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen. »Das ist alles konstruiert und nichts davon ist wahr. Ich denke, dass man einen Vorwand sucht, um eine Änderung der Institutsleitung zu bewirken«, sagte er am Mittwochabend im ARD-Fernsehen. In den vergangenen Wochen waren gegen Sawicki Beschuldigungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Dienstwagen laut geworden. Daraufhin vertagte der Institutsvorstand am Mittwoch überraschend die Entscheidung darüber, ob sein Ende August auslaufender Vertrag verlängert wird.

Sawicki erklärte, alle Rechnungen im Zusammenhang mit der Nutzung eines Dienstwagens seien nach seiner Meinung und der seiner Rechtsanwälte völlig korrekt erfolgt. Er deutete zugleich politische Einflussnahme an: »Das Institut war immer unbequem, und ich stand für eine Unabhängigkeit des Institutes, für eine politische Unabhängigkeit, für eine eigenständige Bewertung von Arzneimitteln. Das ist natürlich Politikern manchmal ein Dorn im Auge, weil sie dann keinen Einfluss auf diese Bewertung haben.«

Laut »Süddeutscher Zeitung« soll die Entscheidung gegen Sawicki im Vorstand des Instituts bereits definitiv gefallen sein. Sie sei nur aus »formal-rechtlichen« Gründen am Mittwoch noch nicht verkündet worden. Sawicki steht seit 2004 an der Spitze des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.

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