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Frau, ostdeutsch, DGB-Chefin

Gewerkschaften in Sachsen stehen nach 19 Jahren vor einem Führungswechsel

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Beim sächsischen DGB steht nach 19 Jahren ein Führungswechsel an: Bezirkschef Hanjo Lucassen tritt ab. Als Nachfolgerin ist mit der 57-jährigen Iris Kloppich eine Frau aus dem Osten nominiert.

Iris Kloppich

Wenn die 100 Delegierten der DGB-Bezirkskonferenz Sachsen am Samstag in der Stadthalle von Chemnitz zusammenkommen, dürfte ein Hauch von Wehmut zu spüren sein. Im bundesweit kleinsten Landesbezirk des Gewerkschafts-Dachverbands geht schließlich eine Ära zu Ende: DGB-Landeschef Hanjo Lucassen gibt die Führung ab. Der gebürtige Westfale, zuvor Personalchef beim Bundesvorstand, war am 1. Dezember 1990 als Landesbeauftragter an die Spitze des DGB-Bezirks berufen worden – zunächst für sechs Monate. Daraus wurden, nachdem er 1992 erstmals zum Landeschef gewählt worden war, immerhin 19 Jahre. Im Juni wird Lucassen 66. Kurz vorher fängt für ihn mit dem offiziellen Rückzug auf der Konferenz vom Wochenende und der Verabschiedung bei einem für Ende März geplanten Frühlingsfest ein anderes Leben an: das eines Ruheständlers.

Um die Nachfolge Lucassens war lange gerungen worden. In der »Personalfindungskommission«, der Vorsitzende und Bezirksl...


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