Strafwählen in der Mark

  • Von Mathias Wedel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Dass Brandenburg, das Biotop der Märker, Schreiadler und Teltower Rübchen, eine »kleine DDR« sei, stimmt nicht (Millionen Ossis würden ja sofort nach Brandenburg fliehen). Denn es gibt dort keinen Intershop, ohne den man sich eine DDR nicht vorstellen mag. Stattdessen gibt es freie Wahlen, mit denen man uns in der DDR verschonte.

Freie Wahlen sind eine Zumutung für jeden souveränen Brandenburger. Vor allem, weil sie völlig trocken ablaufen. Es gibt kein Freibier, nicht mal die Feuerwehr veranstaltet ein Besäufnis und Dagmar Frederic besingt keine Freilichtbühne. Um Nüchternheit zu gewährleisten, muss man zu den Frühwählern gehören, denn ab neune wird der Durst zu groß. Aber Frühwähler – das sieht ja aus, als sei man IM gewesen und habe was gut zu machen.

Früher war das anders. Da waren Wahlen stets Feste der soz. Lebensfreude. Peppi Zahl machte seinen Sketch mit den verschwundenen Schnapsgläsern, Hauff/Hen- kler sangen ihr Wahlau...

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