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Rückgang an den Staatlichen Museen zu Berlin

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(epd/ND). Die Berliner Staatlichen Museen mussten im vergangenen Jahr erneut einen Besucherrückgang hinnehmen. Nach Angaben von Generaldirektor Michael Eisenhauer sanken die Zahlen 2009 auf rund vier Millionen Besucher, etwa 600 000 weniger als im Vorjahr. Bereits 2008 hatten die Museen einen Rückgang um 700 000 verzeichnet.

Als Hauptursache des Rückgangs nannte Eisenhauer die mehrmonatige Schließung des Ägyptischen Museums und des Hamburger Bahnhofs im vergangenen Jahr. Spitzenreiter unter den Museen war wieder das Pergamonmuseum mit knapp 1,1 Millionen Besuchern. Einen anhaltenden Besucheransturm verzeichnet auch das erst Mitte Oktober wieder eröffnete Neue Museum. In den ersten vier Wochen seien mehr als 125 000 Besucher gezählt worden, bis Jahresende waren es knapp 270 000. Mit etwa 4000 Besuchern täglich sei in dem Haus die Kapazitätsgrenze erreicht, sagte Eisenhauer.

Nach Angaben ihres Präsidenten, Hermann Parzinger, liegt hinter der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, zu der die Staatlichen Museen gehören, »haushaltsmäßig das schwierigste Jahr seit ihrer Gründung«. Erfreulich sei deshalb, dass Bund und Land für 2010 gemeinsam fünf Millionen Euro mehr zur Verfügung stellen werden. Insgesamt umfasst der Haushalt in diesem Jahr knapp 260 Millionen Euro. Einer der Höhepunkte in diesem Jahr werde die Eröffnung des umgebauten Kaisersaals im Museum für Fotografie in Berlin-Charlottenburg, so Parzinger.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehört mit den Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatsbibliothek, dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, dem Ibero-Amerikanischen Institut und dem Staatlichen Institut für Musikforschung zu den größten Kultureinrichtungen weltweit. Die unter einem Dach vereinten Einrichtungen sind ursprünglich aus den Sammlungen und Archiven des preußischen Staates hervorgegangen.

Zur Zeit laufen an den Museen unter anderem Ausstellungen zu Reisestudien aus Mittel- und Südamerika (Kupferstichkabinett) und Kunst und Kult aus Haiti (Bode-Museum).

Infos zu aktuellen Ausstellungen unter: www.smb.spk-berlin.de

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