Stationen der Liebe

Helen Mirren über ihre Rolle der Frau Lew Tolstois, Sofia, in »Ein Russischer Sommer«

Helen Mirren, geboren am 26. Juli 1945 als Jelena Wasiljewa Mironowa, wurde bereits mit 19 Jahren Mitglied der Royal Shakespeare Company. Seit den 60er Jahren ist sie auch auf der Leinwand zu sehen, den große Ruhm erntete sie dort erst nach der Jahrtausendwende mit »Calender Girls« und vor allem »The Queen«. An diesem Donnerstag läuft ihr Film »Ein russischer Sommer« in den Kinos an. Sie spielt Sofia Tolstaja, die nach 48 Jahren an der Seite des russischen Dichters Lew Tolstoi um die Sicherung der Rechte am Werk ihres Mannes für die Familie ringt. Finanziert wurde die deutsch-russische Koproduktion von dem Berliner Produzenten Jens Meurer. Gedreht wurde im Sommer 2008 in Brandenburg und vor allem Sachsen-Anhalt – Mirren fühlte sich wohl und lobte »Sexy Anhalt«. Mit Helen Mirren sprach für ND Katharina Dockhorn.

Szene mit Helen Mirren in »Ein russischer Sommer«

ND: Mrs. Mirren: Der Filmruhm kam erst in den vergangenen Jahren. Genießen sie ihn?
Mirren: Ja, sogar sehr. Ich bin da noch wie ein kleiner, vernachlässigter Hund, und mag es, wenn mein Name ganz oben auf der Leinwand erscheint. Als der Hollywood Boulevard vor der Oscar-Zeremonie mit meinen Postern als Queen vollgekleistert schien, konnte ich meinen Blick kaum losreißen. Ich habe also auch meine Eitelkeiten und war sehr nervös. Andererseits bin ich froh, dass der Rummel um meine Person erst so spät begann. Ich weiß nicht, ob er sonst gesund gewesen wäre. Ich wäre wahrscheinlich vor Angst gestorben, den Ruhm wieder zu verlieren. Keine Schauspielerin kann ja ewig im Rampenlicht stehen. Aber jetzt würde es mich nicht mehr stören, wenn er wieder vergeht. Da bin ich doch jetzt etwas weiser.

Ist es nach »The Queen« einfacher geworden, Rollen zu finden?
Man darf nicht suchen. Als Schauspieler sitzt man einfach nur da und hofft, dass ein gutes...

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