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Das AKW-Feigenblatt

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Behaltet Euer Geld! Die Branche der Erneuerbaren Energien ist sauer, als Feigenblatt für die Verlängerung der AKW-Laufzeiten herhalten zu sollen. Klar distanziert man sich von den Regierungsplänen, weil man dabei nur verlieren kann.

Die Ankündigung von Schwarz-Gelb, ein paar Brosamen der zusätzlichen Milliardengewinne der Energiekonzerne unter die Windenergiebranche zu streuen, ist nichts anderes als ein perfider Trick. Das positive Image von Wind- und Sonnenenergie soll auf die extrem unpopuläre Atomkraft abfärben. Ohnehin weist die normative Kraft des Faktischen in die entgegengesetzte Richtung: Mit längeren AKW-Laufzeiten lassen sich Erneuerbare nicht ausbauen; vielmehr wird dies dadurch auf lange Sicht behindert. Die Alternativ-Branche könnte den Anteil an der Energieversorgung bis 2020 problemlos auf knapp 30 Prozent verdreifachen – ganz ohne zusätzliches Geld. Aber dies wird eben nur gelingen, wenn die fossilen Großkraftwerke entsprechend zurückgefahren und die Netze dezentral ausgebaut werden. Unter Schwarz-Gelb scheint dies nicht möglich.

Das von der Union gekürte »Traumpaar Windkraft und Kernenergie« – ein hämischer verbaler Seitenhieb in Richtung Umweltschützer – ist eine Täuschung. So leicht lassen sich die Atomgegner nicht übers Ohr hauen.

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