Mehr alterswitzig als altersweise

Elliot Carter, Schubert und Schumann bei einer Liedmatinee in der Berliner Staatsoper

  • Von Irene Constantin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wenn außer der Sängerin und dem Pianisten ein Klarinettist für ein Liedprogramm angekündigt ist, lacht dem Freund der seltengewordenen Exquisitgattung Kunstlied das Herz im Leibe. Ganz bestimmt steht Franz Schuberts »Hirt auf dem Felsen« im Programm. So war es auch in der Matinee, die Dorothea Röschmann, Daniel Barenboim und der Staatskapellen-Soloklarinettist Matthias Glander am Sonntagvormittag darboten.

Aber Herrn Glander für ein einziges Lied in die Oper bitten, bei der Eiseskälte? Natürlich nicht. Glücklicherweise gibt es ja noch den phänomenalen Elliot Carter. 1908 geboren, komponierte er in seinem 100. Lebensjahr einen federleichten Liederzyklus für Sopran und Klarinette, »Poems of Louis Zukofsky«. Dorothea Röschmann und Matthias Glander musizierten diese neun kleinen Gesänge – entschieden mehr alterswitzig als altersweise – so zart und genau miteinander, dass man denken könnte, sie hätten sie seit Jahren im Repertoir...

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