Reifen – ein Desaster

Helene Hegemanns Roman-Debüt »Axolotl Roadkill«

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Der Axolotl, ein nachtaktiver mexikanischer Schwanzlurch, der im Larvenstadium verharrt Abb.: Buchcover

Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass wir die Sperrfrist des Verlags Ullstein (»Wir bitten Sie, Rezensionen nicht vor dem 28. Januar 2010 zu veröffentlichen«) hiermit eingehalten haben. Nicht mal Ullstein selbst hat das getan; man ließ Helene Hegemanns Debüt-Roman »Axolotl Roadkill« ein paar Tage früher erscheinen als ursprünglich angekündigt. Anfang der Woche hieß es, die erste Auflage sei schon vergriffen. Im Verkaufsranking des Online-Buchhändlers amazon.de steht der Titel ganz oben. »Spiegel«, »Zeit«, »Welt«, »FAZ«, »Süddeutsche« widmeten der Neuerscheinung und ihrer minderjährigen Autorin groß aufgemachte Beiträge. Maxim Biller schrieb in der »FAS« über Hegemanns in schwarz-pink-weißem Einband mit Tiermotiv erschienenes Buch als einer »Sensation in der deutschen Literatur« und attestierte der Verfasserin, dass sie »ein Deutsch schreibt, das es noch nie gab: suggestiv wie Sowjetpropaganda, himmlisch rhythmisch, zu Hause in de...


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