Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Mehr Kameras in der Bahn

Schweriner Regierung will Kontrolle ausweiten

Schwerin (dpa/ND). Die Sicherheit in Bussen und Bahnen des Landes soll nach dem Willen der Regierungsfraktionen CDU und SPD durch die Ausweitung der Videoüberwachung und mehr Personal gestärkt werden. Gewalttaten hätten deutlich zugenommen, sagte der CDU-Verkehrsexperte Egbert Liskow am Donnerstag im Landtag zur Begründung. Reisende, die sich unsicher fühlten, würden eher auf das Auto umsteigen.

Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) sagte, die Bahn betreibe in Mecklenburg-Vorpommern bereits auf 68 Stationen 121 Notrufsäulen. Auch die Videoüberwachung in Fahrzeugen und auf Stationen habe sich bewährt. Diese verhindere aber keine Gewalttaten. Videoaufnahmen könnten nur helfen, Täter zu finden. Es müssten die Ursachen der Gewalt bekämpft werden, nicht nur die Symptome. Schlotmann zufolge muss bei den Videoaufnahmen der Datenschutz unbedingt berücksichtigt werden. Die Aufzeichnung sei notwendig, weil Fahrer nicht gleichzeitig ein Fahrzeug sicher führen und Monitore beobachten könnten. Die Aufnahmen dürften aber nur für einen begrenzten Zeitraum gespeichert werden.

Die LINKE-Abgeordnete Birgit Schwebs sagte, insbesondere Frauen und Senioren fühlten sich in Bussen und Bahnen abends und nachts unsicher. Zur Unzufriedenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln trügen aber auch mangelnde Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, die Tarife und Platzangebote, unsaubere Fahrzeuge und schlechte Beleuchtung bei. Zudem fehle oft ansprechbares Personal. Der FDP-Fraktionschef Michael Roolfs erinnerte, dass Beschlüsse zu mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen das Geld von Verkehrsunternehmen und Kommunen kosteten.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln