Velten Schäfer, Schwerin 01.02.2010 / Inland

Hektisch blinkende Werbebanner

Rostock soll Homepage vom Netz nehmen – fordert das Innenministerium

Billigflüge, Geldanlagen, Eigentumswohnungen – die offizielle Internetseite Rostocks kommt derzeit als Gemischtwarenladen daher. Der Oberbürgermeister hat die Seite an einen seinen Wahlkampfberater vergeben. Nun fordert das Innenministerium eine Kündigung dieses Vertrages.

Dass Rostocks parteiloser Oberbürgermeister Roland Methling einer der letzten Fans der Privatisierung öffentlichen Eigentums ist, ist wohlbekannt in Mecklenburg-Vorpommern. Methling will noch immer kommunale Unternehmen verkaufen, um kurzfristig den Haushalt zu sanieren – doch die Bürgerschaft will ihn nicht lassen. Einen Teil der Stadt gibt es allerdings, den Methling bereits privatisiert hat: die Internetseite rostock.de. 2008 vergab der OB die Seite, die zuvor von der Stadt selbst betrieben wurde, an den Unternehmer Andreas Mylord. Doch nun fordert das Schweriner Innenministerium als höchste Kommunalaufsicht, diesen Vertrag wieder rückgängig zu machen.

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