Busfahrer fordern fairen Verdienst

Tarifkonflikt in Schleswig-Holstein

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit Warnstreiks bei privaten Busunternehmen bekräftigten Fahrer vor heutigem Sondierungstreffen ihre Forderungen.

In Schleswig-Holstein hat ein seit Monaten andauernder heftiger Arbeitskampf seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht: 800 im privaten Gewerbe tätige Busfahrer ließen am vergangenen Freitag im gesamten Bundesland für 24 Stunden ihre Fahrzeuge stehen. Und weil sich die Pinneberger Verkehrsgesellschaft (PVG), die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg und die Elmshorner Stadtverkehrsgesellschaft nicht an zuvor verabredete Abmachungen hielten, verlängerte die Gewerkschaft ver.di den Streik kurzerhand noch bis in den Samstagmittag.

Ver.di fordert für rund 1000 Beschäftigte aus 121 Unternehmen eine Angleichung der Gehälter an die Bezüge der Kollegen, die bei einem öffentlichen Arbeitgeber im Personennahverkehr unterwegs sind und monatlich rund 250 Euro mehr im Portemonnaie haben. Nach Gewerkschaftsangaben waren von der ganztägigen Aktion rund 200 000 Fahrgäste betroffen. Mit dem Ausstand wollte man seitens der Busfahrer noch einmal die Entschl...


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