Hendrik Lasch, Dresden 03.02.2010 / Inland

Minister ruft für 13. Februar zu Protesten in Dresden auf

CDU-Politiker rechnet mit mehr als 6500 Rechtsextremen

Sachsens CDU-Innenminister Markus Ulbig hat die Bürger zur Teilnahme am Protest gegen den großen Neonazi-Aufmarsch am 13. Februar in Dresden aufgerufen. Gewalt soll ein Großaufgebot an Polizei unterbinden.

Die Zahl der Menschen, die sich am 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens öffentlich gegen den geplanten Aufmarsch der rechtsextremen Szene stellen, soll deutlich größer sein als dessen Teilnehmerzahl. Diese Erwartung hat gestern der sächsische Innenminister Markus Ulbig formuliert. Der CDU-Politiker begrüßte eine von der Stadt veranstaltete Menschenkette und das Signal, dass »die rechtsextreme Geschichtsfälschung nicht hingenommen wird«. Ulbig selbst kündigte wie Ministerpräsident Stanislaw Tillich seine Teilnahme an. Voriges Jahr waren CDU-Politiker den Protesten ferngeblieben. Ulbigs Anspruch, die Zahl der Protestierenden möge »größer sein als bei den Rechtsextremen«, ist ehrgeizig. Immerhin rechnet er für den Aufmarsch, der von der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) angemeldet und von der Stadt nur als Kundgebung genehmigt wurde, mit mindestens 6500 Teilnehmern. Ulbig fügte hinzu: »Es können aber auch deutlich mehr werden.« Darunter werde »eine hohe Zahl« gewaltbereiter Mitglieder der Freien Kräfte sein: »Störungen und Gewalt müssen einkalkuliert werden«, sagte Ulbig und verwies auf Ausschreitungen gegen die Polizei bei einer Demonstration der Freien Kräfte am 17.

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