Albert Sterr 04.02.2010 / Ausland

In Mexiko stehen die Zeichen auf Sturm

Die Militarisierung im Kampf gegen die Drogenkartelle hat die Gewaltspirale weiter beschleunigt

Die Gewaltspirale des Drogenkrieges in Mexiko dreht sich immer schneller. In dem mit 110 Millionen Einwohnern größten Land der Region wurden 2009 über 7700 Menschen getötet, und zwar in einem Krieg, den die Drogenkartelle untereinander und gegen den Staat führen.

Es war eine neue Qualität der Gewalt: Bei dem blutigen Überfall auf eine Geburtstagsfeier von 60 Jugendlichen in Ciudad Juarez wurden am vergangenen Wochenende 16 Menschen, die Mehrzahl Jugendliche, von 20 schwerbewaffneten Unbekannten förmlich niedergemäht. Die Angreifer konnten sich problemlos vom Tatort zurückziehen, da die sofort alarmierte Polizei nach Augenzeugenberichten spät eintraf. Noch später kamen die Rettungskräfte, so dass Schwerverletzte mit Privatautos in die Kliniken gebracht wurden und zum Teil noch auf dem Weg dahin verstarben. Wie so oft steht die nördliche Grenzstadt Ciudad Juárez (1,4 Millionen Einwohner), in der am selben Wochenende mindestens 15 weitere Personen im Zusammenhang mit den Drogenkartellen ermordet wurden, unter Schock. Es ist die Stadt mit den meisten Morden weltweit.

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