Streitfrage: Ist die Förderung für Solarstrom zu hoch?

Es debattieren Dr. Holger Krawinkel und Hans-Josef Fell

Hans-Josef Fell

Untragbare Kosten für die Verbraucher

von Dr. Holger Krawinkel

Die gegenwärtigen und zukünftigen Kosten für die Verbraucher steigen in nicht mehr tragbare Dimensionen, wenn die Vergütungen nicht deutlich abgesenkt werden. Wird Solarstrom in den nächsten fünf Jahren weiterhin zu den bisherigen Bedingungen vergütet, müssen für die dann errichteten Solaranlagen in den nächsten zwanzig Jahren von allen Stromverbrauchern über ihre Stromrechnungen bis zu 80 Milliarden Euro bezahlt werden. Der Grund: Mittlerweile übertrifft der Zubau an Solaranlagen die Prognosen um ein Vielfaches von dem, was noch im Sommer 2008 vorausgesagt wurde, als die neuen Förderbedingungen für Solarstrom festgelegt wurden.

Die Ursache für die starke Nachfrage liegt auch im Preisverfall für kristalline Solarmodule. Die Kosten für Solaranlagen unter 100 Kilowatt (kW) sind von Anfang 2006 bis Ende 2009 um etwa 40 Prozent gesunken, die Vergütungen im selben Zeitraum aber ...


Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1906 Wörter (13622 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.