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Ausstellung über türkische Juden

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(epd). »Vom Bosporus an die Spree« ist der Titel einer Kabinettausstellung über türkische Juden in Berlin, die gestern in den historischen Räumen der Neuen Synagoge eröffnet wurde. Die Ausstellung soll daran erinnern, dass mit der Entwicklung Berlins zur Großstadt im 19. Jahrhundert sich immer mehr Juden in Berlin niederließen, teilte das Centrum Judaicum am Mittwoch in der Bundeshauptstadt mit. Nachgezeichnet würden ausgesuchte Lebenswege von jüdischen Türken in Berlin.

Seit 1890 seien unter den Zuwanderern auch Juden gewesen, die aus dem Osmanischen Reich stammten, die meisten von ihnen aus der späteren Türkei, hieß es. Um 1920 hätten ungefähr 500 Juden türkischer Staatsangehörigkeit in Berlin gelebt. 1911 hätten diese ihre eigene Synagoge gegründet. Die Gottesdienste wurden in der Tradition von aus Spanien stammenden Juden gehalten.

Mehr als 100 Mitglieder des Israelitisch-Sephardischen Vereins, zu dem diese Synagoge gehörte, seien in der NS-Zeit ums Leben gekommen. Seit April 2006 gibt es unter dem Dach der Jüdischen Gemeinde von Berlin wieder eine Synagoge, in der nach sephardisch-jüdischer Tradition gebetet wird.

Die Ausstellung ist bis 3. Mai täglich außer sonnabends von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab März ist die Ausstellung sonntags und montags zusätzlich bis 20 Uhr zu sehen.

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