Versicherte in »Wechselwut«

Viele Mitglieder verlassen ihre gesetzliche Krankenkasse / Was man dabei beachten sollte

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Krankenkassen, die von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge fordern, verlieren jetzt Tausende von Mitgliedern. Diese machen vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch und nutzen die Tatsache, dass einige Kassen 2010 ohne zusätzliche Erhebung auskommen wollen.

Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) haben nach Informtionen der Bildzeitung 5300 Mitglieder verlassen, der Betriebskrankenkasse Deutsche BKK kehrten 1000 Versicherte den Rücken. »Die Wechselwut wird sich noch deutlich steigern durch die Preisunterschiede«, sagte der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem. Immer mehr Kassen würden bei den Zusatzbeiträgen die ursprünglichen acht Euro deutlich übersteigen. Für die Versicherten habe der Wechsel der Krankenkasse kaum Vorteile, findet Wasem: »Es werden fast alle gesetzlichen Kassen Zusatzbeiträge erheben.«

Wasem warnte zudem vor einem »Bürokratie-Chaos«, weil die Versicherten bei einem Wechsel eine neue Versicherungskarte benötigen. Seiner Meinung nach sollten Einheitskarten für alle gesetzlich Versicherten eingeführt werden, bei denen im Fall eines Kassenwechsels lediglich neue Daten eingelesen werden müssten. Findet ein Versicherter, dessen Kasse ab Februar einen Zusatzbeitrag für das ganz...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 509 Wörter (3541 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.