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In den vergangenen zehn Jahren hat der sogenannte Widerstand gegen die Staatsgewalt um 31 Prozent zugenommen. So steht's in der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik. Die Zahl an sich sagt alles – also gar nichts. So wie allgemeine Klagen von Polizisten, die monieren, dass ihre Autorität nicht nur bei Fußballspielen oder Nazi-Aufmärschen schwindet. Die allgemein gefühlte Brutalisierung des Alltags richtet sich nicht nur, aber sehr oft gegen Polizisten. Was also tun? Zunächst einmal wissen, wovon man spricht. Deshalb startet das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsens heute mit einer bislang einzigartigen Studie, die klären soll, welche Arten von Gewalt gegen die Staatsgewalt wo und wie zugenommen haben. Eigentlich sollten alle deutsche Polizisten Gelegenheit haben, sich per Intra- und Internet daran zu beteiligen.

Daraus wird nun nichts. Sechs Länder – regiert von Unions- oder FDP-Innenministern – und der Bund wollen nicht mitmachen. Obwohl sie in der Innenministerkonferenz viel jammern über die unerträgliche Gewalt gegen Polizisten. Warum also die Verweigerung? Vermutlich fürchten die Herren, was man als Ursachen von Gewalt ergründen wird. Sie setzen lieber weiter auf mehr Überwachung und bessere Schlagstöcke. Derweil gehen die Reste des Sozial- und des Rechtsstaates weiter zum Teufel.

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