Gespaltene Weltwirtschaft

Krise trifft Länder im »Süden« weniger hart als die im Norden

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos treffen sich alljährlich die Wichtigen und Mächtigen. Doch die Hauptdarsteller aus Wirtschaft und Politik kommen längst nicht mehr nur aus den Industriestaaten des Nordens. Die ökonomischen Kräfteverhältnisse beginnen, sich langsam zu Gunsten der Länder des »Südens« zu verschieben.

Neben Chinas Vize-Premier Li Keqiang waren in diesem Jahr auch die Präsidenten von Südafrika, Brasilien und Südkorea in die Schweiz zum »World Economic Forum« (WEF) gereist, um ein Wörtchen mitzureden. In der Krise schlägt das Pendel der Weltwirtschaft zu ihren Gunsten aus: Während derzeit die Industriestaaten unter der Krise leiden, wächst in den Ländern des »Südens« die Wirtschaft weiter.

In vielen Ländern auf der südlichen Welthalbkugel boomt die Wirtschaft trotz Krise. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) etwa legte im tiefsten Krisenjahr seit 1929 kräftig um 8,4 Prozent zu. Deutliches Wachstum verzeichneten 2009 ebenso das größte muslimisch geprägte Land auf der Erde, Indonesien, mit 4,5 Prozent und Indien mit 6,0 Prozent. Auch an Nigeria und Ägypten, Pakistan, Brasilien und einigen anderen Niedrigeinkommensländern des Südens scheint die Krise fast spurlos vorüber gezogen zu sein, zeigen die aktuellen Zahlen von Weltbank und ...

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