Grit Büttner, dpa 08.02.2010 / Inland

Altenheimen geht die Jugend aus

Für Pflegeberufe gibt es immer weniger Azubis. In Mecklenburg-Vorpommern wirbt man sich Fachkräfte gegenseitig ab

Die von der Bundesregierung geplante Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes von neun auf sechs Monate wird massive Veränderungen für soziale Einrichtungen und Patienten mit sich bringen. Schon jetzt fehlt es auch in Mecklenburg-Vorpommern in vielen Seniorenheimen an Personal.

Schwerin. Gertraud Zschöck ist erst 76 und fühlt sich eigentlich zu jung fürs Altersheim. Doch ein Schlaganfall vor zehn Jahren brachte sie ins Schweriner Augustenstift, eine evangelische Pflegeeinrichtung. »Ich brauche junge Leute um mich, mit ihnen kann man sich unterhalten«, sagt die alte Dame. Froh ist sie daher über jede Minute, die ihr die 20-jährige Rena Roffeis widmet, Auszubildende im dritten Lehrjahr. Bei steigendem Pflegebedarf macht sich der Nachwuchs in Mecklenburg-Vorpommerns Altenheimen rar. Der erste landesweite »Tag der Pflege« Ende Januar sollte auf das Problem hinweisen und für den Pflegeberuf werben.

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