Nadelöhr der Frankophonie

Haiti: Reiche Literatur in einem armen Land

  • Von Harald Loch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Haiti war das zweite Land auf dem amerikanischen Doppelkontinent, das – nach den USA – die Unabhängigkeit erlangte. Bis 1804 war es französische Kolonie. Als die aus Afrika »importierten« Sklaven sich erhoben und in Anwendung der Grundsätze der Französischen Revolution die Unabhängigkeit des französischen Teils der nach Kuba zweitgrößten karibischen Insel erreichten, wurde Haiti schnell zu einer Metapher, die die Bewohner selbst verinnerlichten und die auch die Literatur befruchtete. Von Kleists 1811 in der Zeitschrift »Der Freimüthige« zuerst erschienenen Novelle »Die Verlobung in St. Domingo« bis zu Anna Seghers Novelle »Die Hochzeit von Haiti« oder Heiner Müllers Stück »Der Auftrag« haben sich deutsche Autoren mit dem Land beschäftigt, ohne es je besucht zu haben – Haiti stand für sie für eine gelungene Sklavenbefreiung.

Anders gilt Hans Christoph Buch auf der jetzt verwüsteten Insel als haitianischer Autor – ...

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