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Vagabunden

Vom internationalen Filmfestival Berlinale haben sich wohl die Organisatoren einer Diskussionsrunde zur geplanten Berliner Schulstrukturreform in der vergangenen Woche inspirieren lassen. Wurde doch der Titel der Veranstaltung, an der unter anderem Steffen Zillich, bildungspolitischer Sprecher der LINKEN, teilnahm, einem Science-Fiction-Streifen entliehen: »Odyssee 2010«. Dass diese Wahl besonders glücklich war, kann man nicht behaupten. Denn erstens assoziiert man mit dem Titel ein führerloses Raumschiff, das – gesteuert von einem rebellischen Computer – ohne Ziel durchs Weltall irrt. Zweitens ist der betreffende Film nur ein schwacher Aufguss des Stanley-Kubrick-Klassikers »Odyssee 2001« von 1968.

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Allesamt negativ beschieden wurden nach Auskunft der Grünen-Fraktion im brandenburgischen Landtag die Anträge der Abgeordneten auf Selbstauskunft bezüglich einer Stasi-IM-Tätigkeit. Was jedoch von der Fraktion als »Gebot der Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern« verkauft wird, hätten sich Letztere auch vorher zusammenreimen können. Von den fünf Abgeordneten der Öko-Partei stammen nämlich vier aus dem Westen, wodurch sich die Versuchung, eine inoffizielle Mitarbeit beim Ost-Geheimdienst einzugehen, erheblich reduziert. Allein die Abgeordnete Sabine Nils stammt aus den neuen Bundesländern. Sie allerdings war zur Wende stolze 16 Jahre alt.

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Ein munteres Vagabundieren konnte man diese Woche im Berliner Abgeordnetenhaus beobachten. Dort ist die fünfte Etage nun zum Teil ausgebaut und die Büros mit im Sommer kühlenden »Klimaschutzdecken« ausgestattet. Das löst allerdings ein »Bäumchen- wechsel-Dich«-Spiel aus: Einige Abgeordnete ziehen mit ihren Habseligkeiten nun in die frischen Räume, andere müssen für weiteren Ausbau Platz machen. Man trifft sich jetzt also häufiger schwer bepackt im Treppenhaus.

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