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Afrikas Terrorfilialen

Zwischen Mali und Somalia etablieren sich neue Untergrundgruppen

  • Von Thomas Nitz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Mogadischu zeichnet sich eine neue militärische Kraftprobe zwischen Regierungstruppen und radikalislamischen Milizen ab. Augenzeugen berichteten, dass Hunderte schwer bewaffnete Kämpfer aus Stellungen im Süden Somalias in die Hauptstadt strömen. Die Übergangsregierung bereitet ihrerseits eine Offensive gegen die von den USA als Terrororganisation eingestufte Shabaab-Miliz vor.

Somalia und das dünnbesiedelte Grenzgebiet im Dreieck Algerien/Mali/Niger entwickeln sich mehr und mehr zu »Brutstätten des Terrors«. Auch in Nigeria versucht Al Qaida Einfluss zu gewinnen. Wie gefährlich sind diese Filialen des Terrors?

Al Qaida ist in Afrika auf dem Vormarsch. In Somalia kontrollieren radikale Islamisten, die sogenannte Shabaab-Miliz und andere islamische Bewegungen den größten Teil des von Dauerkrieg zerrütteten Landes. Nachdem die Hauptstadt Mogadischu Anfang Februar von den heftigsten Kämpfen seit Monaten erschüttert wurde, erklärten die Shabaab-Miliz und eine kleinere Gruppe militanter Islamisten erstmals ihre Zusammenarbeit mit dem internationalen Terrornetzwerk Al Qaida. Ihr Kampf sei ab sofort Teil des globalen Dschihad, hieß es in der Erklärung. Das Ziel ist klar: Die Errichtung eines islamischen Gottesstaats am Horn von Afrika. Und es sieht ganz so aus, als stelle sich dieser Entwicklung niemand entgegen.

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