Das reale Leben statt der hängenden Gärten

Im Panorama: »Son of Babylon« von Mohamed Al-Daradji

  • Von Angelika Kettelhack 
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eine alte, anscheinend stumme Frau, traditionell mit Kopfschal und einem dicken Bündel auf dem Rücken, und ein kleiner aufgeweckter Junge, etwa zwölf Jahre alt, in T-Shirt und mit einer Bambusflöte, die sein einziger Besitz zu sein scheint ... Sie laufen zermürbt und erschöpft auf einer Landstraße im Nirgendwo.

Erst langsam erschließt sich, dass sie von den Bergen im Norden des Irak zu den »Hängenden Gärten von Babylon« im Süden des Landes wollen. So jedenfalls hat es die Großmutter ihrem Enkel Ahmed (Yasser Tali) erzählt. In Wirklichkeit sind sie unterwegs in einem unwirtlichen Irak im Jahre 2003, kurz nach dem Stutz des Saddam-Regimes – auf der Suche nach Ahmeds Vater, der bei Ende des Golfkriegs, zwölf Jahre zuvor, von Saddam Husseins Republikanischen Garden gefangen genommen wurde und den der Sohn somit noch nie gesehen hat.

Die alte Frau, wunderbar störrisch und zu Anfang des Films manchmal recht komisch, wird gespielt von d...

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