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Licht aus in der Fastenzeit

Hannoveraner achten auf Energiebilanz

  • Von Thomas Paterjey, epd
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Jahrhunderten üben sich Christen in aller Welt in den 40 Werktagen vor Ostern im Verzicht. Im Raum Hannover haben die Klimaschutzagentur Region Hannover und elf Kirchengemeinden die Aktion »Stromfasten« ins Leben gerufen. Der evangelische Pastor Falk Wook findet, dass sich diese Form des Fastens auch gut theologisch begründen lässt. Nicht so sehr der eigene Verzicht stehe im Mittelpunkt – wichtiger sei, dass das Fasten anderen zugute komme.

Hannover. Familie Wook hat es sich fest vorgenommen: »Wir wollen bewusster mit der Energie und den Ressourcen umgehen«, sagt Insa Becker-Wook (50). Von Aschermittwoch an will die Pastorenfamilie aus Langenhagen bei Hannover ihren Stromverbrauch sieben Wochen lang genau protokollieren. Sie beteiligt sich an der Aktion »Stromfasten«, die von der Klimaschutzagentur Region Hannover und elf Kirchengemeinden ins Leben gerufen wurde. Damit knüpft sie an eine alte Glaubenstradition an, denn seit Jahrhunderten üben sich Christen in aller Welt in den 40 Werktagen vor Ostern im Verzicht.

Nach den Worten von Projektkoordinator Helke Neuendorff ist die Aktion das einzige Angebot im deutschsprachigen Raum, bei der sich Energiesparen mit Frömmigkeit verbindet. »Stromsparen fängt schon beim bewussten Verhalten an«, sagt Neuendorff. Im Auftrag seines Hauses geben Energieberater wie Gerhard Braun den teilnehmenden Haushalten Tipps, wie und wo Strom gesp...


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