Putins Versöhnungsgeste gegenüber Polen

Russlands Ministerpräsident wird im April gemeinsam mit Donald Tusk der Opfer von Katyn gedenken

  • Von Krzysztof Pilawski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Historische Versöhnungsgeste: Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat seinen polnischen Kollegen Donald Tusk eingeladen, im April – 70 Jahre nach der Ermordung polnischer Soldaten in Katyn durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD – gemeinsam der Opfer zu gedenken.

Wladimir Putins Einladung an Donald Tusk ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der polnische Ministerpräsident und dessen politisches Lager in Moskau als Partner betrachtet werden, mit denen man sprechen und Geschäfte machen kann. Polens Staatspräsident Lech Kaczynski und die durch seinen Bruder geführte Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) gehören nicht dazu.

Die Kaczynski-Brüder zahlen einen gepfefferten Preis für ihre Kardinalfehler in der Ostpolitik. Im Januar ignorierte Dmitri Medwedjew Kaczynskis Einladung zu den Feierlichkeiten aus Anlass des 65. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz. Der als einer der engsten Verbündeten des polnischen Staatspräsidenten geltende Ukrainer Viktor Juschtschenko erklärte gleichsam als Abschiedsgruß Stepan Bandera zum untadeligen Streiter für die ukrainische Unabhängigkeit, was in Polen manches Kopfzerbrechen hervorrief.

Vor den Wahlen 2005 beschuldigten die Kaczynski-Brüder die damals regierenden S...

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