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Volkswagen garantiert Jobs bis 2014

Autobauer will seine Produktivität erhöhen

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Hannover (dpa/ND). Die Jobs bei VW in Deutschland sind bis Ende 2014 sicher. Der Autobauer und die Gewerkschaft IG Metall einigten sich darauf, die bis 2011 laufende Beschäftigungssicherung zu verlängern. Die Regelung gilt für rund 91 000 Beschäftigte in den sechs westdeutschen Werken sowie für rund 8000 Mitarbeiter an den drei ostdeutschen Standorten. IG Metall-Bezirkschef Hartmut Meine sprach am Dienstag von einem »richtigen Pfund« in Zeiten der Krise.

Die Einigung sieht außerdem vor, die Produktivität zu erhöhen. Der Autobauer will seine Produktivität pro Jahr um zehn Prozent steigern. Zudem werden alle Auszubildenden nach Ende ihrer Lehre in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Um wettbewerbsfähige Beschäftigungsfelder außerhalb des Autobaus zu erschließen, wird ein Innovationsfonds geschaffen. Darin fließen pro Jahr 20 Millionen Euro ein.

Die Einigung bringe die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen voran, sagte VW-Verhandlungsführer Jochen Schumm. VW-Personalvorstand Horst Neumann hatte vor Beginn der Verhandlungen Anfang 2010 gesagt, es gehe darum, Arbeit besser zu organisieren, Abläufe zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Damit könnten Mitarbeiter neue Aufgaben übernehmen. Als Beispiele nannte er Technologien wie Leichtbau und Elektro sowie neue Werke in den USA, Russland, China und Indien.

VW schlägt sich in der schweren Branchenkrise besser als die Konkurrenz. 2009 erzielte der Autobauer einen Absatzrekord. VW hat ehrgeizige Pläne: Bis spätestens 2018 wollen die Wolfsburger – bisher Nummer drei – weltgrößter Autobauer werden.

Besonders im Heimatmarkt Deutschland hatte VW massiv von der Abwrackprämie für Altautos profitiert. Aufgrund von Bestellungen im Zuge der Prämie fährt VW auch im neuen Jahr Sonderschichten. Schumm sagte, er erwarte auch im zweiten Quartal eine gute Auslastung der Werke. Einen weiteren Blick in die Zukunft wollte er nicht wagen. Er schloss Kurzarbeit bei VW nicht aus.

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