Ingolf Bossenz 18.02.2010 / Kultur

Der Staat und seine Kirchen

Die Protektion christlicher Religiosität ist der deutschen Politik lieb – und teuer

Die Berliner Urania war kürzlich Ort einer bemerkenswerten Veranstaltung. Umriss doch der Titel »Die Privilegien der Kirchen und das Grundgesetz« ein Thema, das in den Mainstream-Medien bestenfalls eine marginale Rolle spielt: die Verfilzung von Staat und Kirche in Deutschland. Dass die – so der Untertitel – »4. Berliner Gespräche über das Verhältnis von Staat, Religion und Weltanschauung« von der veröffentlichten Meinung weitgehend unbeachtet blieben, ist daher nicht verwunderlich. War Kirchenkritik seit der europäischen Aufklärung über Jahrhunderte selbstverständlicher Bestandteil der intellektuellen Debatte, gilt sie mittlerweile als anrüchig, bestenfalls als altmodisch und verstaubt.

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