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Der Ewige Roggen von Halle

In Sachsen-Anhalt werden in einmaligem Langzeitversuch Veränderungen an Nutzpflanzen studiert

  • Von Thomas Schöne, dpa
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Was ist der Ewige Roggen? Es ist der älteste deutsche Dauerversuch der Agrarwirtschaft. Das Projekt, das seit 132 Jahren in Halle (Sachsen-Anhalt) läuft, soll künftig nicht nur Fachleuten, sondern schon Kindern von der Grundschule an ein Begriff sein.

Halle. Der Feldversuch soll eine Art »lebendiges Museum« werden, wie Museologin Arila-Maria Grohall erläutert. Im Jahre 1878 hatte der Agrarwissenschaftler Julius Kühn (1825-1910) auf einem Flecken Ackerland das Projekt »Ewiger Roggenanbau« gestartet. Seither wird auf einer Fläche – sie ist mittlerweile 6000 Quadratmeter groß – ununterbrochen diese Getreideart angebaut. Dies gilt als einmalig in der Welt.

Um Jungen und Mädchen den Sinn und Zweck besser erklären zu können, wurde ein Konzept erarbeitet. »In diesem Jahr wird mit der Sanierung des historischen Gebäudes der Versuchsstation, dem sogenannten Wohltmann-Schuppen, begonnen«, sagt Grohall, die das Museumsprojekt betreut. Der Name geht auf den Agrarwissenscha...


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