Der gelbe Kranich bleibt am Boden

Lufthansa-Piloten streiken für Jobsicherheit / Warnstreiks bei Easyjet um Mitbestimmung

Ab Montagmorgen 0 Uhr droht Chaos auf den deutschen Flughäfen. Die Vereinigung Cockpit (VC), die die Piloten der Lufthansa organisiert, bläst zu einem viertägigen Streik. Es könnte der größte in der Geschichte der Gewerkschaft werden. Der VC geht es vor allem um die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Lage scheint verfahren. Lufthansa rüstet sich bereits für den Arbeitskampf.

Frankfurt am Main/Berlin (Agenturen/ND). Die VC hat einen Arbeitskampf ähnlich den Pilotenstreiks im Jahr 2001 angekündigt. Damals ließen Lufthansa-Piloten ihre Flugzeuge mehrere Tage lang stehen. Mehr als 200 000 Passagiere waren betroffen. Die Vorsitzende im Bereich Tarifpolitik der VC, Ilona Ritter, gibt der Lufthansa die Schuld an der harten Maßnahme, mit dem die Gewerkschaft doch noch ihre Forderungen durchsetzen will. Das Unternehmen sei »sehenden Auges« auf den Konflikt zugesteuert, sagt Ritter.

Bereits im Dezember scheiterten Tarifverhandlungen zwischen Lufthansa und VC. Cockpit fordert 6,4 Prozent mehr Gehalt für eine Laufzeit von zwölf Monaten. Im Kern geht es der Gewerkschaft aber um die Sicherung der Arbeitsplätze der deutschen Piloten. Cockpit fürchtet, Jobs könnten verloren gehen, weil die Lufthansa künftig mehr Strecken von Auslandstöchtern wie Swiss, Austrian Airlines und British Midland bedienen lässt, bei denen das Lo...

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