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333 000 der zwei Millionen Studenten haben 2008 finanzielle Unterstützung nach dem Bundes-Ausbildungsförderungs-Gesetz (BAföG) erhalten. Hinzu kamen rund 250 000 Schüler, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. BAföG wird abhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt.

Der Höchstsatz für Studenten, die über eine eigene Wohnung verfügen, beträgt derzeit 648 Euro monatlich (einschließlich Zuschüsse für Miete und Krankenkasse). Das Geld wird je zur Hälfte als Zuschuss und als zinsfreies Darlehen gezahlt. Jeder zweite BAföG-Empfänger erhält diesen Höchstsatz. Die durchschnittliche Förderung betrug 398 Euro monatlich.

BAföG gibt es seit 1971. Ziel des Gesetzes war es damals, auch durchschnittlich begabten jungen Menschen aus ärmeren Elternhäusern ein Studium zu ermöglichen. Das BAföG löste das Honnefer-Modell der Nachkriegsjahre ab sowie auch andere Stipendiensysteme, die von den Geförderten weit überdurchschnittliche Leistungen verlangten.

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