Ein zweiter Goldfisch wird nicht benötigt

Berlinale-Nachspiel in Potsdam: »Renn, wenn du kannst« von Dietrich Brüggemann

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zum siebten Mal ging gestern die Potsdam-Berlinale mit dem Nachspiel der Sektion »Perspektive Deutsches Kino« an den Start: Ins Filmmuseum Potsdam sind 14 Spiel- und Dokumentarfilme direkt von der Berlinale gekommen. Heute ist um 20.30 Uhr Dietrich Brüggemanns »Renn, wenn du kannst« zu sehen. »Lebendkontrolle«, das Porträt eines Strafgefangenen, der während eines kurzen Aufenthalts in Freiheit an sich selbst zerbricht, wird am Donnerstag um 20 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Florian Schewe gezeigt. Oder am Freitag »Portraits deutscher Alkoholiker« von Carolin Schmitz, der Lebensgeschichten und Überlebensstrategien von Alkoholikern in Deutschland erkundet.

Annika (Anna Brüggemann) und Ben (Robert Gwisdek)

Haben Querschnittsgelähmte eine Chance in der Liebe? Sollte Arzt werden, wer kein Blut sehen kann? Oder Berufsmusiker, wer im stillen Kämmerlein von der Solokarriere träumt, aber vor Publikum alle Noten vergisst? Schwierig, aber nicht ausgeschlossen, antwortet dieser Film voller stolpernder Menschen, unbeabsichtigter Schnittverletzungen und fallender Gegenstände. Klar, kein Problem. Und: geh’ nach Moskau, da wird sich die Lösung schon finden. Zu wissen, was man tun sollte und was nicht, und wann (nicht), das ist für alle drei die wesentliche Frage.

Benjamin sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl. Christian wurde ihm als Zivi für sechs Monate zugeteilt. Und Annika heißt die Cello-Studentin, von der Christian vor Bens Haustür fast mit dem Fahrrad überfahren wird. Die Frau, die Ben seit Jahren mit dem Fernglas beobachtet. Und von der beide Jungs bald ziemlich eingenommen sind. Für Christian eine Liebelei unter vielen möglichen, für Be...

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