Streik gegen »öligen« Jobabbau

Total spricht von »organisierter Versorgungskrise« durch Gewerkschaften

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Um die vom Total-Konzern geplante Schließung der Raffinerie im Hafen von Dünkirchen abzuwenden, sind die Beschäftigten aller landesweit sechs Raffinerien der Gruppe in einen unbefristeten Streik getreten. Inzwischen hat sich Präsident Nicolas Sarkozy in den Streit eingeschaltet und Total aufgefordert, keine weiteren Raffinerien zu schließen.

Nach dem Scheitern eines Gesprächs mit Total-Präsident Christophe de Margerie am Sonntag hat die Gewerkschaft CGT über die Beschäftigten der Total-Gruppe hinaus auch die der Konkurrenzunternehmen zum Streik aufgerufen. Es wird erwogen, nicht bestreikte Produktionsstandorte und Großlager zu blockieren. Aus Solidarität will sich ein Teil der Exxon-Belegschaft in den nächsten Tagen der Aktion anschließen.

Über die Medien rief der CGT-Koordinator im Total-Konzern, Charles Foulard, die Verbraucher dazu auf, ihre Autos vollzutanken und sich mit Kanistern einen Vorrat anzulegen, da mit einer ernsthaften Verknappung von Treibstoff zu rechnen sei. Total und der Verband der Mineralölindustrie (UFIP) beschuldigen die Gewerkschaft, Panikkäufe zu provozieren und eine Versorgungskrise zu organisieren, um Druck auf Total auszuüben. Zu Engpässen müsse es nicht kommen. Das Land verfüge über Vorräte, die – je nach Treibstoffsorte – dem Verbra...

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