Wut auf Madeira: Die Profitgier tötete mit

Regierungschef Jardim fordert, »nach außen nicht so sehr zu dramatisieren«

  • Von Emilio Rappold, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Urlauberparadies Madeira kommt auch Tage nach der verheerenden Unwetterkatastrophe mit mindestens 48 Toten nicht zur Ruhe. Während sich Rettungsteams bei der Suche nach Verschütteten ein Wettrennen gegen die Zeit lieferten und Hunde neue Leichen auf einem überfluteten Parkplatz der Hauptstadt Funchal fanden, vermischten sich Wut und Trauer auf der Atlantik-Insel. Nicht nur die Natur war schuld, sind sich Experten und Medien einig. Schlampigkeit im Bausektor und Profitgier im Tourismussektor haben mit getötet und zerstört.

»Die Überschwemmungen sind Folge der unzähligen Fehler bei der Besiedlung der Insel«, klagt Hélder Spínola von Portugals Umweltschutz-Organisation Quercus. Alle Warnungen seien in den vergangenen Jahren in den Wind geschlagen worden. Die vielen Bauten an den Ufern und in Risikogebieten, die illegale Entsorgung von Müll und Bauschutt in Flüssen und zunehmende Bodenversiegelung seien für die Kastrophe mit verantwortl...

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