Gründungsfehler im Euroland

  • Von Rudolf Hickel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Aktuell muss Griechenland schnell mit einem Notpaket durch den Solidarverband Euroland geholfen werden.«

Was war das für eine von der staatstragenden Politik und Wirtschaftsverbänden verbreitete Euphorie, als 1999 das Europäische Währungssystem auf der Basis des Maastrichter Vertrags in Kraft trat. Der Euro wurde zur Medaille eines starken Wirtschaftsraums gegenüber dem konkurrierenden US-Dollar und dem japanischen Yen, aber auch gegenüber dem an Kraft gewinnenden Renminbi in China gekürt. Diese Euro-Euphorie ist nicht erst in den letzten Monaten durch die tiefe Krise der Währungsunion weggewischt worden. Jüngster Anlass war das öffentliche Finanzdebakel Griechenlands. Plötzlich werfen die Stabilitätswächter aus Brüssel dem Land vor, sich eine jährliche Neuverschuldung mit über 12 Prozent am Bruttoinlandsprodukt erschwindelt zu haben. Zweifellos dominieren, wie es der griechische Ministerpräsident formulierte, »Vetternwirtschaft und Geldverschwendung«. Hinzu kommt ein ungewöhnliches Ausmaß an Korruption vor allem in der ökonomisch-politis...

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