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Antikörper für Krebstherapie (1)

  • Von Reinhard Renneberg, Hongkong und Stefan Dübel, Braunschweig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Vignette: Chow Ming

Eine Sternstunde der Biotechnologie ereignete sich im Frühling 1989 in der Universitätsstadt Heidelberg. Im Labor? Auf einer wissenschaftlichen Konferenz? Oh nein: im Schwimmbad! Die Biologie-Doktoranden Frank Breitling und Stefan Dübel diskutierten dort über alles Mögliche und beobachteten dabei »mit einem Auge« eine Schar von Badenixen. Die jungen Damen sprangen elegant ins Wasser und tauchten am Ende des Beckens, wo die beiden Biologen saßen, wieder auf.

»Man müßte ein System konstruieren, das die ganzen Versuche im Labor selber macht, damit Wissenschaftler sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren könnten ...«, meinte Stefan mit versonnenem Blick auf die inspirierende Kombination von Schwerkraft und Schwingung, als die Badenixen zum Sprung in den Pool ansetzten.

»Besonders nervig ist die Antikörper-Herstellung«, stimmte Frank zu. Dabei werden Mäuse mit einem Stoff (Antigen) geimpft, gegen den sie dann Abwehrstoffe, eben A...


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