Jürgen Vogt, Buenos Aires 01.03.2010 / Titel

Erdbeben erschüttert Chile

Verzweifelte Suche nach Verschütteten, über 390 Tote, Hilfsangebote aus dem Ausland

Bei einem schweren Erdbeben in Chile sind mindestens 390 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende werden vermisst. Mindestens zwei Millionen Einwohner sind von dem Beben betroffen, teilte das Nationale Katastrophenamt ONEMI mit.

»Das ist die schlimmste Tragödie der letzten 50 Jahre«, sagte die sichtlich bewegte Präsidentin Michelle Bachelet in einer Fernsehansprache. Sie rief die Bevölkerung zu Besonnenheit und Mut auf. Inzwischen hat sich die Präsidentin von einem Hubschrauber aus ein Bild von der Lage gemacht.

Das Beben am frühen Samstagmorgen hatte eine Stärke von 8,8 auf der Richterskala und lag damit über demjenigen von Haiti, das am 12. Januar eine Stärke von 7,0 erreichte.

Präsidentin Bachelet rief für die betroffenen Regionen Araucanía, Bío Bío und Maule den Katastrophenzustand aus. Am schlimmsten traf es die Nachbarstädte Talcahuano und Concepción, rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago. In dem Großraum leben rund ein...

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