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Von allem was

Leipzig: »Die Liebe zu den drei Orangen«

  • Von Werner Wolf
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Der König wird zur Köchin – und legt als solche richtig los: Roman Astakhow. Nächste Vorstellungen: 4., 18. und 20. März

Sergej Prokofjew gehört zu den wenigen nach Giacomo Puccini und Richard Strauss geborenen Komponisten, deren Opern internationale Geltung erlangten. So wie aber von den Bühnenwerken Richard Strauss' die hintergründige Komödie »Der Rosenkavalier« Favoritenstellung bei den Opernbesuchern gewann, geschah es mit Prokofjews doppelbödigem märchenhaften Zauberspiel »Die Liebe zu den drei Orangen«. Wenn auch Fachleute Werke wie Strauss' »Die Frau ohne Schatten« und Prokofjews »Der feurige Engel« oder »Krieg und Frieden« für bedeutender halten – viele Opernbesucher, auch anspruchsvolle, fühlen sich von den scheinbar leichtgewichtigeren Werken stärker angezogen. Das zeigte in Leipzig die begeisterte Publikumsreaktion auf die Oper um die merkwürdige Liebe eines Prinzen zu drei Orangen.

Wsewolod Meyerholds Bearbeitung von Carlo Gozzis Stück »Die Liebe zu den drei Orangen« diente Prokofjew als Vorlage für das von ihm selbst eingerichtete Libr...


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