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Helga Haase war Schnellste

  • Von Barbara Staacke
  • Lesedauer: 1 Min.

Mit 17 startete sie eine rasante Karriere. Vor 50 Jahren holte sie als erste Eisschnellläuferin in Squaw Valley / USA Olympisches Gold für Deutschland. Damit trug Helga Haase dazu bei, dass der Eissport im Osten Deutschlands an Popularität zunahm. Eine Ausstellung erinnert bis Ende März im Marzahner Sportmuseum des Hauses des Sportes an der Eisenacher Straße 121 (Tel. 56 49 70 32) an Größen des Eissports. Einen Ehrenplatz nimmt eine Collage über das Leben der 1989 im Alter von nur 55 Jahren verstorbenen Helga Haase ein.

»Das Sportecho brachte uns auf ihre Spur«, sagt Wolfgang Turowski, Geschäftsführer des Bezirkssportbundes. Die 100 Bände umfassende Gesamtausgabe zählt zu den Raritäten des Museums. Fotobücher und Plakate dokumentieren die Entwicklung des Eissports bis zur Gegenwart. Damit werden sich heute, 17 Uhr, die DDR-Nationaleishockeyspieler Joachim Franke und Joachim Ziesche im Sportmuseum beschäftigen. Inge Wischnewski, Trainerin von Eiskunstläuferin Christine Errath (Weltmeisterin 1974), wird manches aus den Goldenen Jahren des Eissports zu erzählen wissen.

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