Szene statt Werkschau

Johnen Galerie feiert Jubiläum mit Theater

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zum Geburtstag wird's dramatisch. Anlässlich des 25. Jubiläums der Johnen Galerie überträgt der Kurator Jens Hoffmann theatrale Prinzipien in das Kunstambiente. Über den Zeitraum von drei Monaten entfaltet er im Rahmen der Reihe »Konversationsstücke. Ein Kammerspiel« in den Galerieräumen in der Marienstraße in Mitte ein Drama aus drei Akten mit je drei Szenen, in denen er Arbeiten von Künstlern der Galerie in eine kontrapunktische Beziehung setzt.

Hoffmann führten biografische Zufälle und konzeptionelle Überlegungen zu diesem Arrangement. Anfang der 90er Jahre studierte der in Costa Rica geborene junge Mann Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Über eine kuratorische Tätigkeit bei der Kasseler Documenta X fand er jedoch – ohne jemals inszeniert zu haben – den Weg ins Universum der bildenden Kunst.

»Am Theater hatte mich von jeher die visuelle Komponente am stärksten gereizt«, erzählt er. Zwischen Kurato...


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