Alle Parteien für Schulreform

Initiative kämpft beharrlich gegen den Kompromiss in Hamburg

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Hamburger Bürgerschaft billigt einstimmig die Einführung der Primarschule zum gemeinsamen Lernen bis zur sechsten Klasse. Eine konservative Initiative will die Reform über einen Volksentscheid verhindern.

Die ganz große Koalition: In Hamburg hat sich der schwarz-grüne Senat mit den Oppositionsparteien SPD und die LINKE zusammengetan, um eine breite Mehrheit für seine Schulreform zu bekommen.

Am Mittwochnachmittag trat die Hamburger Bürgerschaft zu einer Sondersitzung zusammen, um eine entsprechende Änderung des Schulgesetzes zu verabschieden. Mit Erfolg. In seltener Einmütigkeit stimmte die Bürgerschaft für die Einführung der sechsjährigen Primarschule an Stelle der vierjährigen Grundschule. Vor der Abstimmung warb Bürgermeister Ole von Beust (CDU) für das Gesetz: »Die Art, wie wir Schule machen, hält europäischen Standards nicht mehr stand.« Die Stadt könne es sich nicht mehr erlauben, dass weiterhin viele Kinder ohne Abschluss bleiben, so von Beust.

Damit unterstützen nun alle in der Hamburger Bürgerschaft vertretenen Parteien die vom CDU/GAL-Senat angestrebte Einführung von Primarschulen. Demnach sollen die Grund- und Hauptschulen zu...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.