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Programmänderung

Lehrerfortbildung bleibt umstritten

Magdeburg (dpa/ND). Die Lehrerfortbildung über den Vergleich von NS- und SED-Diktatur bleibt trotz Änderungen am Programm umstritten. Der Vorsitzende des Stiftungsrates der Gedenkstättenstiftung, Innen-Staatssekretär Rüdiger Erben (SPD), erklärte am Freitag, dass das von ihm verhängte Teilnahmeverbot für Mitarbeiter des Ministeriums und der Stiftung weiter Bestand habe. »Es haben sich offensichtlich nur Überschriften geändert, aber nicht Inhalte. Ich habe keine andere Auffassung als vor zwei Wochen«, sagte Erben. Er lehnt die Veranstaltung am 19./20. März ab, weil er eine Gleichsetzung der beiden Diktaturen befürchtet.

Auch Linkspartei und SPD verlangen weitergehende Änderungen. Deshalb forderten Vertreter beider Parteien, die im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung mitarbeiten, dass die Zentrale sich aus der Organisation der Veranstaltung zurückzieht.

Das mit Landtagsabgeordneten besetzte Kuratorium stimmte am Freitag in Magdeburg mit 6:5 Stimmen aber gegen den Antrag der Linkspartei, die den Rückzug der Landeszentrale erreichen wollte. Diese veranstaltet die Fortbildung gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Gedenkstätte »Roter Ochse« in Halle.

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