• Politik
  • Zweite Parlamentswahl nach dem Sturz von Saddam Hussein in Irak

Die herrschende Schicht genießt wenig Vertrauen

Bisher keine Lösung bei den umstrittenen Gebieten im Norden

  • Von Karin Leukefeld, Sulaimaniya
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

18,9 Millionen wahlberechtigte Iraker sind am Sonntag zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. 6172 Kandidaten, die sich zu zwölf Wahlbündnissen zusammengeschlossen haben, bewerben sich um 325 Abgeordnetenmandate.

Für einige Wählergruppen hatte die Abstimmung bereits am Donnerstag begonnen. Und bereits dieser Auftakt war nicht frei von Gewalt. Ziel der Anschläge waren Polizisten und Soldaten, deren Wahlgang vorgezogen wurde, weil sie am Wahlsonntag im Einsatz sind. Hunderte Sicherheitskräfte beschwerten sich, weil sie ihre Namen nicht auf den Wählerlisten fanden. Sie waren offensichtlich nicht an den Orten registriert worden, an denen sie aktuell stationiert sind. Selbst der Sprecher der Sicherheitskräfte von Bagdad, General Kassem Atta, konnte nicht wählen, weil sein Name nicht auf der Liste stand. Auch Mitarbeiter von Krankenhäusern sowie Insassen und Personal von Gefängnissen wählten vorab, insgesamt 950 000 Personen.

In Bagdad starben nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters bei zwei verschiedenen Anschlägen mindestens sieben Sicherheitskräfte. Das Innenministerium erklärte die Angriffe als von Selbstmordattentätern verübt. Im Stadtteil ...

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