Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen?

Obama sucht nach einem Allparteien-Kompromiss zur Bewältigung der Haushaltsprobleme

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Abgeordnete im Kongress warnen, dass den USA eine Schuldenkrise wie in Griechenland ins Haus stehen könnte – bei einer Staatsverschuldung von 12,4 Billionen Dollar und einem Haushaltsdefizit von 1,6 Billionen.

»Es genügt, über den Atlantik auf Griechenlands extreme wirtschaftliche Krise zu schauen, um zu verstehen: Es kann auch hier passieren.« Diese Befürchtungen, die der demokratische Mehrheitsführer im US-Repräsentantenhaus, Steny Hoyer aus Maryland, unlängst in einem Vortrag vor der Brookings- Institution in Washington äußerte, teilen auch andere amerikanische Politiker. So mancher fragt sich, wie lange die US-Regierung noch aufwendige Konjunkturprogramme, Hilfen für die Banken, teure Kriege und dazu den ganz normalen Betrieb des Staatsapparates finanzieren kann.

Als George W. Bush 2001 die Präsidentschaft übernahm, erwarteten die USA noch einen Überschuss von 5,6 Billionen Dollar in den folgenden zehn Jahren. Ein Teil dieser Erwartungen löste sich durch Steuersenkungen der Konservativen in Luft auf. Dann kamen die Anschläge vom 11. September. Die Bush-Administration beschloss massive Mehrausgaben für die innere Sicherheit. Die Kriege in...

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