Johnny Norden 11.03.2010 / Ausland

Ein Milliardär auf Chiles Präsidentensessel

Sein Credo ist die Allmacht des neoliberalen Kapitalismus

Heute löst Chiles neuer Präsident Sebastian Piñera seine sozialistische Vorgängerin Michelle Bachelet im Amt ab. Mit seinem Einzug in den Präsidentenpalast »La Moneda« vollzieht sich in dem südamerikanischen Land eine Zeitenwende.

Ein beliebter chilenischer Fernsehkommentator sagte vorige Woche dazu: »Nun haben sich die Eigentümer Chiles entschlossen, das Land auch gleich selbst zu verwalten.« Tatsächlich: Nie gab es in der chilenischen Geschichte eine Regentschaft, in der die Schlüsselpositionen der politischen Exekutive von Multimillionären besetzt waren, die ihre berufliche Karriere als Vorstände und Aufsichtsräte von Großunternehmen des Landes gemacht haben.

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