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Kultur des Versagens

Brüsseler Spitzen

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Der Autor ist Redakteur des ND und schreibt unter anderem über Themen aus dem Bereich Tierrechte/Tierethik.

Das große Fressen. Nicht im Film, sondern in der internationalen Realität. Zwar wächst die Zahl der auf Erden Hungernden unablässig weiter und passierte im vorigen Jahr die Milliardenmarke. Aber zugleich legte die UN-Ernährungsorganisation eine Prognose vor, der zufolge die Fleisch-»Produktion« weltweit von derzeit 228 Millionen Tonnen auf 463 Millionen Tonnen im Jahr 2050 steigt.

Beste Aussichten also auch für europäische Tierfabriken, ihre »Produkte« in jene Länder zu exportieren, die bislang noch nicht so stramm mithalten konnten mit der exzessiven Esskultur der Industriestaaten. Esskultur? Schlachthauskultur trifft es wohl genauer. Töten im Takt und im Akkord. Immer schneller und immer mehr. Sind das die laut Lissabonner Reformvertrag besonders zu berücksichtigenden »kulturellen Traditionen«?

Die Vermutung liegt nahe. Denn die Polizeistaatsmethoden, die derzeit die österreichischen Behörden bei Tierrechtsaktivisten zum Einsatz bringe...


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