Nabokov oder Puschkin, das ist hier die Frage

Der »Lolita»-Autor übersetzt und kommentiert »Eugen Onegin«

  • Von Klaus Walther
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer zu Zeiten, als man in Moskau und dem großen Russenland noch Bücher las, gelegentlich dort mit einer Dolmetscherin namens Tanja oder Nadja oder wie sie auch immer geheißen hat, ins Gespräch kam, jeder dritte oder vierte Satz begann: »Ja, also da muss ich Puschkin zitieren, seinen Eugen Onegin ...«

Puschkin kannten alle, lasen alle, ob das heute noch so ist, man kann es bezweifeln. Freilich, auch in der DDR war Puschkin eine literarische Größe, wenn man sich an die ersten Ausgaben des SWA-Verlages erinnert oder an die sechsbändige Ausgabe von Harald Raab im Aufbau-Verlag. Auch die Ausgabe der Erzählungen von Peter Urban oder die Übersetzungen und die Biografie von Rolf-Dietrich Keil gehören zu dieser deutschen Puschkin-Rezeption.

Aber nun liegt da ein sehr merkwürdiges Buch vor, das unsere Erinnerungen heraufbeschwört, eine seltsames Zusammenkommen von Vladimir Nabokov und Alexander Puschkin, eine Geheimgesellschaft russischer Litera...

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